Azienda Agricola Sapereta
Loc. Mola, Porto Azzurro (LI) 57036
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Agriturismo Sapereta - Isola d'Elba

Die saisonale Entwicklungen und die Qualität der Weinlese für die D.O.C. - Weine (Wein mit kontrollierter Herkunftsbezeichnung)

Jahrgang 2001 ( mit Frost am 11. April)

Der Beginn des Frühlings brachte etwas Regen mit angenehmen Temperaturen, die Reben sind durch die günstigen klimatischen Bedingungen frühzeitig ausgetrieben. Der Frost am 11. April hat jedoch einigen Rebstöcken Schaden zugefügt. Die darauffolgende normale klimatische Wetterlage war dann ausschlaggebend für eine gute Blütezeit und gab eine gute Perspektive für die Vegetation. Der Augustmonat mit täglichem Sonnenschein, hohen Temperaturen und frischen Nächten brachte den Trauben eine intensive Farbe ein. Die Trauben sind in diesem Jahr, ohne Unterbrechung, optimal gereift und garantierten eine exzellente Weinlese.

Jahrgang 2002 ( Überschwemmung am 3./4. September)

Der Beginn des Frühjahres war mit Niederschlägen und mit hohen Temperaturen geprägt. Dadurch wurde das Austreiben der Rebstöcke begünstigt und war einige Tage seiner Zeit voraus. Der weitere klimatische Verlauf hat eine große Blütenpracht und ausgeglichene, kräftige Triebe hervorgebracht. Der außergewöhnliche Regen in diesem Jahr, der bis Mitte Juli niedergegangen ist, hat sicherlich zu einer schwierigen aber gesunden Reifung der Trauben beigetragen. Die letzten 3 Wochen während der Weinlese hat das Klima seine Wechselhaftigkeit zum Ausdruck gebracht: Am Anfang stabil (erlaubte auch den letzten Trauben nachzureifen), dann durchwachsen bis hin zu starken, diversen Niederschlägen. Die Weinlese 2002 war eine der schwierigsten der letzten Jahre, dennoch können wir, auf einen qualitativ zum Teil befriedigenden, zum Teil ausgezeichneten Wein zurückgreifen.

Jahrgang 2003 ( sehr warm)

Nach einem ziemlich strengen Herbst/Winter mit viel Regen, war der Frühling/Sommer 2003 einer der wärmsten in den letzten Jahren. Die hohen Temperaturen schon im Frühling, belohnten die Rebstöcke mit einem frühzeitigen Austreiben, auch die Vorsaison brachte eine gute Wetterlage mit reichem Blütenstand. Im Sommer reiften die Trauben dieses Jahr frühzeitig. Einige Rebsorten zeigten schon um den 15. August einen hohen Zuckergehalt. Die Wetterlage blieb über den gesamten Zeitraum der Weinlese stabil. Darüberhinaus hat der thermische Unterschied zwischen Tag und Nacht den Trauben erlaubt, die Reifung zu vervollständigen. Somit konnte ein Wein mit voller Farbe und optimaler Struktur hergestellt werden.

Jahrgang 2004 (hervorragende Trockenbeerauslese)

Der Herbst 2003 war von beträchtlichen Niederschlägen gekennzeichnet, die eine Regeneration der durch die Trockenheit während des Sommers entstandenen Schäden ausglich. Der Winter war geprägt von langanhaltenden tiefen Temperaturen und kontinuierlichen Niederschlägen. Dieser klimatische Verlauf hat ein spätes Austreiben der Rebstöcke mit sich gebracht. Gerade für die frühreifen Sorten erfolgte das Austreiben ca. 10-15 Tage später als in den vorangegangenen Jahren. Das Wetter während der Blüh-Periode war regnerisch mit frischen Temperaturen (wie wir es in den letzten Jahren nie hatten). Die Vegetation glich diese ungünstigen Umstände aber mit einem kräftigem grünen Wachstum aus, was ein spätes Reifen der Trauben zur Folge hatte. Es war notwendig, schon vor der Weinlese eine intensive Selektion der Trauben vorzunehmen. Der klimatische Verlauf in diesem Jahr hat den Pflanzen eine große Kraft gegeben. Die Weinlese erfolgte ein paar Wochen verspätet, auch wenn in der mittleren Jahreszeit die Trauben gesund  und einen entsprechenden Reifegrad erreicht hatten. Ein  quantitativ und qualitativ gutes,  ausgewogenes Jahr.

Jahrgang 2005 (hervorragende Weißweine)

Ein regnerischer Herbst und Winter mit mittleren/niedrigen Temperaturen, Niederschlägen und Schneeregen haben zu einer Verzögerung der vegetativen Aktivitäten von 12-15 Tagen (gemessen am Vorjahr) geführt. Diese Verzögerung ließ sich mit dem Frühlingswetter wieder ausgleichen und das Austreiben konnte somit um 10 Tage aufgeholt werden. Das Wetter in den kommenden Monaten Juni, Juli und August war sehr ausgeglichen mit Temperaturen um 24° C., ungewöhnlich auf der Insel für Ende August. Dem ist ein guter Reifeprozess zu verdanken und bei der Weinlese, im Vergleich zu den letzten Jahren, ein Potenzial an gesunden, reifen Trauben.

Jahrgang 2006 (außergewöhnlich)

Die Weinlese 2006 stand unter dem Zeichen der Ausgewogenheit und so konnte schon in der ersten Septemberwoche mit der Ernte der frühreifen Chardonnay-Trauben, im perfekten Reifezustand, begonnen werden. Der Regenmangel (mit Ausnahme von ein paar Tagen mit gewittrigem Regen in der letzten Septemberhälfte) erlaubte den Trauben,  ohne jeden Stress zu reifen. In dieser Phase können die Trauben, ohne beeinflussenden Regen, in bester Verfassung geerntet werden. Die Weinlese konnte ohne Unterbrechung in einer kurzen Zeitspanne abgehalten werden. Syrah, Vermentino, Sangiovese (letzte Septemberwoche/erste Oktoberwoche) und Ansonica. Auch der Vermentino, frühzeitig geerntet (im Vergleich zu einer versuchsweise späten Lese) garantierte einen qualitativen Standard von hervorragender bis exzellenter Qualität. Im Großen und Ganzen erwarten wir in diesem Jahr Weine mit einem großen Potenzial.

Jahrgang 2007 (gute Rotweine)

Dank eines milden Winters mit  Temperaturen  wie im Frühling,  hat die Saison 2007 eindeutig frühzeitig mit allen vegetativen Phasen der Rebstöcke begonnen. Inselregen in der zweiten Augusthälfte hat den Reifeprozess etwas zurückgeworfen. Im September schönes und trockenes Wetter, mit thermischen (von Tag zu Nacht) Wetterverhältnissen gaben die Voraussetzungen für einen perfekten Reifeabschluss der Traubensorten mit der Option, einzelne Traubenstöcke zu einem späteren Zeitpunkt nachzuernten.

Jahrgang 2008 (Hervorragende Trockenbeerauslese und Weißweine)

Nach einem relativ warmen und trockenen Winter begann der Frühling und Sommeranfang
widersprüchlich mit wiederholten Niederschlägen und warmen Temperaturen. Dadurch wurde das Austreiben der verschiedenen Rebstöcke, durchschnittlich um einige Tage begünstigt. Die nachfolgenden  klimatischen Bedingungen begünstigten den Blütenstand und gaben den Pflanzen Kraft sich zu entfalten. Während der Sommermonate herrschte die normale Trockenheit,  die mit einem Hagelschauer am 15. August beendet wurde. Dadurch wurde ein Teil der Beeren - einige Arten in einzelnen Weinbergen-  beschädigt. Zum Glück wurde es im Wetterverlauf trocken mit einer guten Ventilation, die die Wunden der beschädigten Beeren "vernarben" und die Schäden in Grenzen hielten.  Ein trockener September (mit Ausnahme vom 13. September) und die gesunden Trauben versprachen eine progressive Weinlese in einem kurzen Zeitraum mit der Ernte in einem sehr guten Reifezustand. Die Sangiovese- und Vermentino-Trauben wurden in Wiederholung geerntet. Damit konnten auch die letzten,  nachgereiften Trauben mit einer qualitativen Garantie von hervorragend bis exzellent  geerntet werden. Die frischen Nächte mit leichter Brise waren optimal für den Trockenvorgang und haben einen hohen Zuckergehalt in den Trauben hinterlassen.